Erinnerungen. Und wie wertvoll sie doch sind.

Manchmal wünsche ich mir, meine Augen wären wie eine Kamera. Könnten Situationen und Menschen als Bild und Video festhalten. Und rein theoretisch können sie es auch. Doch nicht so ganz wie ich es will. Könnte man doch den Moment festhalten, wenn der Himmel blau und ohne jede Wolke ist, während die Sonne scheint, der Wind mit unseren Haaren spielt und wir einfach nur zufreiden und glücklich grinsen. Könnte man diesen Moment und das Gefühl abrufen, wann immer es uns schlecht geht. Das wäre schön.
Nun wird jetzt einer behaupten, du kannst dich daran erinnern und wenn du diese Erinnerung brauchst, um dich besser zu fühlen, brauchst du doch nur an sie zu denken. Und zum Teil ist es wahr. Doch Erinnerungen verblassen. Das Gefühl wird irgendwo zwischen den Alltagsängsten verschwinden und die Kleinigkeiten, an denen man sich an diesem Tag so sehr erfeut hat, werden zwischen den Zukunftssorgen verstecken spielen. Das ist alles nicht so einfach. Nicht so wie man es gerne hätte. Manchmal täuschen uns unsere Erinnerungen, manchmal manipulieren wir sie selber, manchmal vergessen wir sie, und manchmal wünschen wir uns sie zu vergessen. Dabei sind sie so wichtig. Dabei brauchen wir sie doch so sehr. Denn sie können so viel bewirken. Oftmals reicht schon der, uns so vertraute, Geruch der Plätzchen, die unsere Mama oder Oma immer backten als wir noch klein waren, um so viele andere Erinnerungen unserer Kindheit zu wecken. Es reicht der Geruch, des frisch gemähtes Grasses um, mit den Gedanken, im Frühling zu sein. Es reicht der Windhauch, der unsere Haare verwuschelt, und mit uns eine Zeitreise zu dem Tag macht, als wir mit unseren Freunden so viel Spaß hatten.
Wir haben so viele Erinnerungen, dass wir sie niemals alle gleich frisch in unserem Kopf halten können. Deshalb hätte ich so gerne Aufnahmen von dem Sonnenuntergang mit dem Blick auf das Meer in England, der Lichter, die sich im Wasser spiegelten in Italien und des Spaziergangs, während die Vögel, auf dem, mit den Strahlen der untergehenden Sonne, bedeckten Himmel, fliegten, in Polen. Es gibt so viele Sachen die ich nicht vergessen will. Doch so wenig Speicherplatz in meinem Kopf.

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Warum ich blogge

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Ich bekomme oft die Frage gestellt warum ich blogge. Oder wie ich zum bloggen gekommen bin. Ich kann es verstehen, dass viele es wissen wollen, aber da spielen so viele Faktoren mit eine Rolle, dass es sehr lange dauert jedem einzelnen eine Antwort auf diese Frage zu geben. Deshalb beantworte ich diese nun in diesem Post.

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Ich blogge seit drei Monaten

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Ich blogge seit drei Monaten und vergleiche mich mit Blogs, die bereits seit Jahren bestehen. Ich glaube das tut jeder. Das mit dem Vergleichen. Oder?
Es ist einem egal wo man anfängt. Man hat nur vor den Augen wo man nicht ist und wo man noch hin will. Dass man noch nicht genug gemacht hat. Dass man nicht so gut wie die anderen ist. Dass man sich doch so sehr verbessern könnte.
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