Tagebuch #18

Mein Fokus liegt zurzeit wo anders. Nicht da wo er sein sollte. Nicht da wo ich ihn will. Ich versuche es zu ändern, doch ich komme dagegen nicht an. Ich versuche mein Bestes zu geben, gebe aber nicht mein Bestes. Wie denn auch? Ich bin so ausgelaugt und die Ablenkung ist nicht weit. Ich erkenne mich nicht wieder. Wo ist das Mädchen, dass alles für ihre Träume gab? Wo ist sie verloren gegangen? Ist ihr Herz zu schwach? Erloschen? Es ist bereits so lang her, dass die Passion, die Leidenschaft, in meinem Leben präsent war. Das Leben ist mehr als schnell. Ich mehr als langsam. Bekomme das Ganze nicht mehr unter einen Hut. Habe das Gefühl, dass andere so viel mehr schaffen. Nehme mir vor, besser zu sein, und halte es mal wieder nicht ein. So sinnlos. So trübe.

Advertisements

Tagebuch #17

Dortmund Collage

Puch, heute war ein turbulenter Tag. Das Ganze hat schon damit angefangen, dass ich um 11:30 Uhr aufgewacht bin, und um 12 verabredet war! Ich weiß nicht wie ihr es so seht, aber ich denke, dass halbe Stunde verdammt wenig Zeit ist, um Zähne zu putzen, was zu essen, sich zu schminken, anzuziehen, Tasche zu packen und noch ein paar andere kleine Nichtigkeiten zu erledigen. Eigentlich war es purer Zufall, dass ich überhaupt aufgestanden bin, da ich im Halbschlaf kurz auf mein Handy geschaut hab (ja, ich weiß Krankheit dieser Generation, aber was soll man machen!?). Wißt ihr es war so geplant, dass meine Mama mich um 9:30 Uhr weckt, die übrigens meistens sehr zuverlässig ist, aber heute hat sie es irgendwie vergessen. Als ich sie dann halb 12 genervt und gestresst fragte, wieso sie mich nicht geweckt hatte, sagte sie „Du wolltest ja, dass ich dich halb Zeee…“, ihr Blick wanderte zu der Uhr „Upss…“. Ja, so also begann mein Tag, ein bisschen hektisch, aber was solls. Wo es heute überhaupt hinging? Nach Dortmund. Ihr musst wissen, dass ich nicht weit von Dortmund wohne, jeder den ich kenne, aber auch wirklich jeder, war schon mehrmals dort, und guckte mich immer ungläubig an, als ich beteuerte, dass ich noch nie dort gewesen bin. Heute war es also eine kleine Premiere und niemand mehr wird mich doof angucken wenn wir über Dortmund reden  :D Weiterlesen »

Tagebuch #16

Es ist unnötig sich Gedanken um jemandem zu machen, der eh keine Ahnung von einem hat. Mit dem man sich eine Zukunft, aber nicht die Gegenwart vorstellen kann.. Es ist schwer zu beschreiben was man eigentlich denkt. Was man fühlt, wenn man die angeblich kranke Person in einer Bar mit den Freunden sieht. Also sollte man jetzt schon aufhören? Am Anfang, wo es noch keine allzu großen Verletzungen gibt? Nur Risse. Beide müssen sich doch Mühe geben. Wieso gibt es dann jetzt schon so viele Lügen? Für mich ist nichts im Ordnung. Auch wenn du es vielleicht denkst. Was ist das eigentlich für ein Benehmen? Sind wir hier im Kindergarten? Das wird nicht gut gehen. Und ich habe keine Lust mich davon zu überzeugen, dass ich mal wieder Recht hatte. Das hab ich doch immer. Nicht wahr!? Antworte nicht. Sage nichts mehr. Denn auch wenn ich den Klang, zu wissen, dass du an mich denkst, nicht mehr erwarten kann, so kann ich es auch nicht mehr ausstehen, zu wissen, zu sehen, dass ich dadurch kaputt gemacht werde. Vielleicht muss man ja erstmal lernen mit sich selbst umzugehen. Vielleicht ist es einfach so, bevor man in das Leben eines anderen Menschen tritt. Vielleicht auch nicht. Was weiß ich schon? Nur die Frage, die noch übrig bleibt: Bin ich es oder du?

Tagebuch #15

Vielleicht wird eine gewisse Person diesen Post lesen. Vielleicht auch nicht. Doch wenn es der Fall sein sollte, wird er oder sie (ja, ich verrate nicht mal einen Ansatz), nicht wissen, dass er/ sie bei einem gewissen Punkt gemeint ist. Ihr wisst ja, dass ich schon sehr lange nichts mehr geschreiben habe, die Schule nimmt mich zu sehr in Anspruch, doch ich habe nicht vergessen, dass ich das hier brauche. Meine Gedanken, die ich sonst immer hier los geworden bin, befanden sich jetzt nur noch in meinem Kopf und störten mich viel zu sehr, als das ich sie da noch behalten wollen würde. Deswegen wundert euch bitte nicht, wenn hier mehr Fehler als sonst herrschen. Dies wird ein Post in dem ich einfach drauf los schreibe, ohne die Grammatik, Rechtschreibung oder Satzbau zu beachten. Einfach meine Gefühle und Gedanken. 

Stehen bleiben. Schule. Freunde. Neue und bereits bestehende Bekannschaften.

Wo kann oder soll ich den eigentlich anfangen!? Ich wollte bereits gestern einen neuen Post schreiben, aber mal wieder klappte dies nicht. In meinem Leben passiert zurzeit so viel aber auch nichts! Das ist so dämlich. Wieso? Wie kann es sein? Das eine schließt doch das Andere aus, oder nicht!? Nein, nicht ganz. Weiterlesen »

Tagebuch #14

Die Zeit scheint sich in ein Kaugummi zu verwandeln, und zwar eins, dass sich unendlich zieht und kein Ende zu finden scheint. Wieso muss es sich so in die Länge ziehen, statt endlich irgendwo aufzuhören? Wieso kann sie nicht so vergehen wie bisher immer? Wieso nehme ich sie plötzlich so anders wahr? Früher war die Zeit für mich so kostbar. Sie hat immer gefehlt, und wenn sie doch da war, dann wurde sie als etwas ganz besonderes angesehen. Nun scheint sie im Überfluss da zu sein, dabei will ich es gar nicht. Ich will keine Zeit für meine Gedanken und Grübeleien haben. Das ist einfach zu viel. Mehr als ich ertragen kann. Und auch wenn ich mit der Zeit doch etwas sinnvolles anstellen könnte, so mangelt es mir sowohl an Inspiration und Motivation. Meine Gedanken teilen mir zwar mit, was ich noch will, was ich vor habe, doch leider nicht, wie ich es erreiche. Ich kann es einfach nicht glauben, dass ich nun wieder in demselben Labyrinth zu stecken scheine, wie auch schon vor paar Monaten. In einem Labyrinth, dessen Ausgang so schwer zu finden ist. Also bleibe ich stehen. Es macht doch keinen Sinn weiter zu suchen, wenn man doch weiß, dass man ihn eh nicht findet. Doch auf die Dauer ist es ein wenig langweilig nur an dem Gras zu zupfen und damit zu spielen. Man fängt an nachzudenken, wieso man eigentlich nicht weiter sucht, wieso man aufgegeben hat, doch gleichzeitig fehlt es auch an der Kraft aufzustehen und dem Mut, denn man könnte diesmal wieder enttäuscht werden. Von einem selbst. Und das ist schmerzhafter als die Enttäuschung von jemand anders. Also zieht sich die Zeit und die Ziele bleiben unerreicht. Doch genau das muss sich ändern!

Tagebuch #13

14.09.2015

Heute war ein anstrengender Tag. Schon in der Frühe habe ich ihn gehasst. War voller Angst. So aufgeregt. Ich versuchte mir Mut zuzureden, jedoch wollte das nicht so wirklich klappen. Mein Herz pochte wie verrückt und meine Hände zitterten. Noch nie war ich so aufgeregt, vor keiner Prüfung, keinem Referat, keinem Auftritt. Wieso dann heute? Ich habe keinen Schimmer, jedoch bin ich sooooo glücklich, dass ich es hinter mir hab. Meine Theorie Prüfung. Endlich hab ich es geschafft. Für manche wird es nichts besonderes sein, mich jedoch kostete es jede Menge an Nerven und Aufregung. Wirklich. Noch nie hatte ich vor etwas so Angst. Irgendwie komisch, ich kann es immer noch nicht so ganz begreiffen. Wenn ich vor der Theorie Prüfung so aufgeregt und nervös war, wie wird das dann erst sein, wenn ich die praktische Prüfung absolvieren muss? Ich hoffe besser. Aber dafür hab ich noch Zeit. Jetzt genieße ich erstmal den Tag, denn ich habe bestanden und bin seeeehr glücklich!

Tagebuch #12

Das Schuljahr hat vor kurzem erst begonnen und ich sehne jetzt schon das Ende herbei.

Ich sehne mich nach bunten Blättern und langen Spaziergängen in der herbstlichen Luft.

Ich sehne mich nach Weihnachten, den Markt und dem Geschmack der heißen Schokolade.

Ich sehne mich nach dem Gefühl der Geborgenheit.

Ich sehne mich nach den ersten Sonnenstrahlen, nach langer Zeit. Nach Frühlingsgefühlen.

Ich sehne mich nach langen Nächten, in denen man über alles quatscht. Nach Tagen voller Sonne auf der Haut und Spaß.

Und während ich mich so lange nach dem Gefühl der Erkenntnis gesehnt hab, so ist sie endlich da. So plötzlich und so köstlich wie ich es mir vorgestellt hab.

Tagebuch #11

Endlich kann ich mich mal wieder bei euch melden! Es tut mir wirklich schrecklich leid, dass ich die letzten paar Tage nichts gepostet hab, aber ich bin von morgens bis abends weg. Ich bin fast gar nicht zu Hause, und wenn schon, dann zum essen, duschen, Hausaufgaben machen und schlafen. Sonst kann ich nichts machen, denn die Zeit bleibt einfach weg. Die Schule und noch ein paar private Dinge nehmen mich einfach viel zu sehr in Anspruch, sodass ich nicht all das unter den Hut kriege, was ich will. Aber ich gelobe Besserung, und hoffe, dass ihr es mir nicht allzu übel nehmt. Die kommenden Tage wird auch ein extra Post erscheinen, in dem ich näher drauf eingehe, wieso ich gerade so wenig Zeit für den Blog habe. Außerdem hab ich schon die ein oder andere Idee, wie ich das mit den Posts für euch so auf die Reihe kriegen kann. Ja, ich sags euch, Organisation ist das A und O. Sonst hab ich (glaub ich) nichts mehr zu sagen, und wünsche euch einen schönen Abend.

Bis bald ihr Lieben