Lichthauch

Marina 077

Lichthauch steht für meine Liebe zur Fotografie. Doch wie die Liebe entstand… Das erzähle ich euch jetzt.
Es begann vor ein paar Jahren im Sommer. Bei Facebook gab es unzählige Seiten, die sich mit der Fotografie beschäftigten. Es gab Menschen, die wirklich ein Talent hatten und wuderschöne Fotos machten. Das wollte ich auch. Eine Geschichte durch Bilder erzählen. War fasziniert von den Bildern und von den Fähigkeiten der Fotografen, die in Wirklichkeit keine Fotografen waren, eben nur in dieser Internetwelt.
Also kam ich auf die Idee selbst ein Shooting zu machen, schnappte mir meine damalige Beste Freundin, und die Digitalkamera meiner Mama und es konnte los gehen. Und damit fing die ganze Geschichte an.
Das ist das einzige Bild, welches ich von diesem Tag noch habe.

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Was danach geschah? Zuerst kam ich eine sehr lange Zeit nicht dazu ein Shooting zu machen. Ich weiß nicht wieso. Danach fing ich mit der Freundin eben wieder an die ein oder anderen Fotos zu machen, aber ich war mit ihnen nicht zufrieden. Fand sie nicht hübsch genug. Vergleicht man die Bilder von zwei Mädchen, die keine Ahnung von Fotografie und Bearbeitung haben und die mit einer Digitalkamera fotografieren und von jemanden, der Photoshop im Schlaf bedienen konnte und mehrere Objektive hatte… Ja, da kann man keinen Unterscheid sehen. Natürlich nicht.
Es kam also dazu, dass ich eine eigene Spiegelreflex haben wollte. Und eine eigene Seite auf Facebook. Und Freundinnen die mich bei der ganzen Sache unterstützen.
Zuerst bat ich meine „besten Freundinnen“ um hilfe. Ob sie vielleicht Lust hätten sowas mit mir zu machen. Ich hatte auch eine Menge an coolen und schönen Ideen, doch die eine hat sich irgendwie rausgeredet und die andere tat nur so, als ob sie bei der Sache dabei wäre. Also lag alles bei mir. Ich musste mich um alles kümmern, Ideen sammeln usw. Bevor ich die Seite gründen wollte, wollte ich schon ein paar Sachen geplant haben, doch als ich spürte, dass das alles an mir hing, und nur ich hinter der Sache stand, gab ich auf, da ich es mir alleine nicht zugetraut habe.
Ich wollte aber trotzdem fotografieren, auch wenn es nicht veröffentlich werden sollte. Ich wollte in der Lage sein schöne Bilder machen zu können, um den ein oder anderen Moment verewigen zu können. Also wünschte ich mir eine Spiegelreflexkamera und hab sie dann auch tatsächlich bekommen. Ich war unheimlich glücklich, denn sie brachte das ganze was bis jetzt passiert ist auch wirklich ins Leben, denn hätte ich sie nicht bekommen, so würde ich wahrscheinlich jetzt nicht hier sitzen und diese Wörter schreiben.
So vergingen Wochen und Monate, aber der Wunsch, meine Bilder öffentlich zu zeigen verschwand nicht. Doch ich wollte noch mehr lernen, was es die Bearbeitung usw. angeht. Und es passte genau, denn zu dieser Zeit mussten wir, von der Schule aus, ein Praktikum machen, und wo bin ich dann hin? Jap, in ein Fotostudio. Dort hab ich nicht nur Freundschaften geschloßen, sondern auch mehr Ansporn bekommen. Jedoch nicht genug.
Und dann gab es da noch Joana. Eine Frau, deren Bilder mich so unglaublich inspiriert haben. Doch sie haben mir nicht nur total gut gefallen. Ich wollte auch genau solche Bilder machen können. Als Joana dann ein Wettbewerb gemacht hat, wo man Fotos, die man gemacht hat, einschicken sollte, um einen Tag mit ihr verbringen zu können, war ich sofort dabei. Hatte Tausende Ideen (die man leider ohne ein riesen Budget nicht ins Leben bringen konnte), musste mich dann aber für die eine entscheiden. Es gab zuerst ein wenig Frust, da es nicht so klappte, wie ich es eigentlich wollte, am Ende war das Ergebniss aber auch nicht so katastrophal.
Zwei der Fotos, welche bei dem Shooting entstanden, fand ich dann sogar ganz gut, und habe mich entschloßen, sie auf meiner Seite zu posten, die ich dann auch erstellte. Gäbe es also den Wettbewerb nicht, so hätte ich meine Seite nie gemacht.
Und dann gäbe es auch wahrscheinlich diesen Blog hier nicht. Denn sonst hätte ich nicht gelernt, wie ich mit der Kamera richtig umgehe, wie ich Bilder bearbeite, hätte kein Lob gehört und wäre nicht zu der Einsicht gekommen, dass es wichtig ist, sich den Ängsten zu stellen und einfach das zu machen, was man liebt. Janin, Mehl 445

Janin, Mehl 134

Janin, Mehl 336

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Marina 039

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