Verloren…

In letzter Zeit ist mein Kopf ziemlich leer. Keine Ideen. Keine Inspiration. Eigentlich ungewöhnlich. Passt so gar nicht zu mir. Erlebe ich zu wenig? Bin ich in meiner eigener Welt gefangen, die seit Wochen an Farben verliert? Oder ist das wieder mal eine Phase? Doch die Phase dauert nun viel zu lange. Viel zu gerne würde ich fliehen. Fliehen aus dieser Stadt. Fliehen von den Menschen hier. Fliehen von mir selber. Ich will meine Motivation und Lust am Leben wieder gewinnen, und nicht nur die Zeit abwarten und mich mit verschiedenen Sachen ablenken, die mir nicht helfen, die mich nicht weiter bringen. Doch irgendwas stoppt mich. Irgendwas lässt mich nicht durch, haltet mich auf und verhindert das Erreichen von meinen Zielen. Ich weiß nicht was los ist. Dabei würde ich es so gerne. Irgendwie glaub ich, dass der Teil von mir, der Teil der das Schreiben und all die anderen Sachen, die zu mir gehören, so sehr liebte, mit ihm gegangen ist. Und seitdem er weg ist, ist auch der Teil, der meine Gefühle zeigte, verschwunden. All die Kreativität, all die Gefühle, all das was ich war, ist verschwunden. Und ich weiß nicht wo ich suchen soll. Wo soll ich bloß suchen? Es ist so schwer es zuzugeben. Dass man verloren ist. Dass man die Orientierung verloren hat. Dass man nach einem Zeichen ausschau halten muss, um wieder zu wissen, was man eigentlich will. Es ist schwer verloren zu sein. Doch schwieriger ist es, den Weg, aus dem Labyrinth, herauszufinden.

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